Museum der Stadt Mureck

Zur Geschichte des Museums

1961 vermachte der zur damaligen Zeit bekannte Murecker Dichter Julius Franz Schütz sein Geburtshaus am Hauptplatz der Gemeinde mit der Auflage, es für kulturelle Zwecke zu nutzen. Zehn Jahre danach wurde das Stadtmuseum eröffnet. In den ersten Jahren auf die Initiative von Bürgern eingerichtet und betrieben, ebbte das Interesse in den Jahren danach ab. Das Museum entsprach damit in den letzten Jahren den herrschenden musealen Standards nur ungenügend und war ausschließlich gegen Voranmeldung zu besichtigen.

2005 wurde aufgrund der Initiative des Jugend- und Kulturvereins „House“ und mit Hilfe von „Styria vitalis“ schließlich der Bestand des Museums gesichtet und inventarisiert. Damit wurde einerseits zum Erhalt des kulturellen Erbes beigetragen und andererseits wurden die Voraussetzungen geschaffen, um der Öffentlichkeit die materiellen Zeugnisse ihrer Geschichte zugänglich zu machen.

Weiters wurden die Bibliotheksräume ins Parterre verlegt, notwendige Restaurierungsarbeiten vorgenommen und die Räumlichkeiten umgestaltet. Bestehen blieb das so genannte Schütz-Zimmer, das einem Bürgerzimmer aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nachempfunden ist und vom Leben und Wirken des berühmten Murecker Bürger Schütz erzählt.

Die beiden anderen Räume sollen einen Ort der Begegnung darstellen und über die Bedeutung eines herkömmlichen Museums hinaus programmatischen Charakter zeigen und einen Rahmen für das aktuelle Kulturgeschehen und interdisziplinäre Kulturarbeit bilden.

Zur Zeit gibt es zwei Ausstellungen:

"Raritäten aus der Film und Tonwelt" von Werner Friedl  (Handy: +43664 64 03 483)

"Bleistiftzeichnungen Portraits - Radierungen" Bilderausstellung von Dieter Cziglar

Info - Stadtgemeinde Mureck:
Tel: +43 3472 2105