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Das „Grüne Band Südsteiermark“ ist eine von derzeit 91 „Klima- und Energie-Modellregionen“ (KEM) in Österreich - www.klimaundenergiemodellregionen.at - die sich saubere Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie aus der Region zum Ziel gesetzt haben, statt weiterhin von teuren Erdöl- und Gasimporten abhängig zu sein. Die langfristige Vision der KEM’s ist der 100 % Ausstieg aus fossiler Energie. 

Die KEM „Grünes Band Südsteiermark“ besteht aus der Stadt Mureck (Träger der KEM), der Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark und der Gemeinde Murfeld. 2017 bis 2019 werden hier vielfältige Maßnahmen zur Erneuerbaren Energie, Energieeffizienz und zum Klimaschutz durch eine breite Kooperation von PartnerInnen durchgeführt (siehe Infobox). Breite Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie die Einbindung der Bevölkerung sind ebenso zentrale Bausteine der Arbeit.

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Kooperations-PartnerInnen:

·  Stadtgemeinde Mureck (Träger), Bgm. Anton Vukan
·  Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark, Bgm. Gerhard Rohrer
·  Gemeinde Murfeld, Bgm. Ing. Werner Grassl Bakk. techn.
·  Energieagentur Weststeiermark, Dr. Irmtraud Pribas, Gerald Brandstätter
·  Energieregion Oststeiermark, DI Christian Luttenberger
·  Regionale Unternehmen: Hammer-Bau; Elektro Hohl;  Nahwärme Lichendorf;  Elektro Lafer; Genuss am Fluss; Hofer Brunnenbau Wasser Heizung; Architekt  Andreas Höfer; Südbau Hoch- und Tiefbau; Kerngast Reisen; Franz Braunegger Installationen

Kontakt und Information:
Modellregions-Manager DI Christian Luttenberger,
Energieregion
Oststeiermark,
Mobil: +43 (0)676 78400 86, christian.luttenberger@erom.at

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Bereits 2014 bis 2016 hat die KEM unter dem Namen „Grünes Band Mureck“ unter der Trägerschaft der Energieagentur Weststeiermark erfolgreich in diesem Programm des österreichischen Klima- und Energiefonds gearbeitet. Der Name „Grünes Band“ leitet sich dabei von der europäischen Naturschutzinitiative „European Green Belt“ (Grünes Band Europa) ab. Der ehemalige „eiserne Vorhang“ wurde zu einer unersetzbaren Lebensader, einem Biotopverbundsystem, das 24 Staaten über 12.500 km von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer verbindet. Die 3 Gemeinden der KEM „Grünes Band Südsteiermark“ liegen an diesem Grünen Band und damit in einem einzigartigen Lebensraum europäischer Flora und Fauna.

 

Die KEM „Grünes Band Südsteiermark“ arbeitet bis Ende 2019 an der Umsetzung von Maßnahmen in folgenden Themenbereichen:

  • Infoschwerpunkte zu Photovoltaik, Solarthermie, Neubau und Sanierung von privaten Gebäuden
  • Optimierung regionaler Mobilität und Öffentlichkeitsarbeit zu allen Aktivitäten
  • Regionale Lebensmittelproduktion und klimagerechtes Gärtnern im Klimawandel
  • Naschecken als Kulinarik-und Klima-Treffpunkte und Neophyten-Management
  • VolksschülerInnen bearbeiten das Thema Klimaschutz im Klimaschutzgarten
  • Perlen am Grünen Band Südsteiermark – Aufbau eines sanften Tourismus
  • Unterstützung der Sanierung öffentlicher Gebäude, von Solarthermie Nutzungen im größeren Anlagenbereich und bei der Umstellung von Straßenbeleuchtung auf   LED
  • Auch die Nutzung von Förderungen soll einen Infoschwerpunkt darstellen, daher ein erster kurzer Auszug aus aktuellen Energie-Förderungen:

 

Ökoförderungen Land Steiermark für erneuerbare Energien 2017:

2 stufiges Verfahren - Schritt 1 ist die Registrierung VOR (!) Lieferung und Montage der Anlage!

  • Photovoltaikanlagen: freistehend/Aufdach 270 € pro kWp / gebäudeintegriert 370 € pro kWp / mit Stromspeicher max. 5 kWp / ohne max. 3 kWp  /  Stromspeicher - nur wenn 2 kWp PV-Anlage vorhanden: max. 5 kWh mit 500 € / kWh (Lithium-Ionen) bzw. max. 7,5 kWh mit 200 € / kWh (Blei)
  • Thermische Solaranlagen: 150 € pro m² bis max. 10 m², darüber 100 € pro m².
  • Weitere Förderungen zu : Lastmanagementsysteme, Holzheizungen, Wärmepumpen, Direktförderung „Heizungsoptimierung – Biomasse/Wärmepumpe“

Details, Voraussetzungen, Info, mögliche Registrierungs- und Einreichstelle:

Energieagentur Weststeiermark,
Tel.: 03462 23 289
Misselsdorf 154, 8480 Gosdorf,
Web: http://www.energie-agentur.at/landesfoerderung,

 

Start neuer Förderungsaktionen in der Umweltförderung Österreich: http://www.umweltfoerderung.at/

Sanierungsoffensive 2017:  thermisch hochwertige, umfassende Sanierungen von privaten Häusern, Wohnungen und Betriebsgebäuden, bis zu 30% der förderungsfähigen Kosten

  •  NEU ab April für Betriebsgebäude: Pauschale Förderung für Einzelmaßnahmen nach Umsetzung

Förderung Erneuerbarer Energieträger für Private

  • Holzheizungen (bis zu 2000 €) und Solaranlagen (Pauschalbetrag 700 €)
  • Neue netzparallele Photovoltaikanlagen: max. 5 kWp gefördert, freistehende Anlage/Aufdachanlage 275 Euro/kWp bzw. gebäudeintegrierte Anlage 375 Euro/kWp (Gemeinschaftsanlagen u. Land- u. ForstwirtInnen: besondere Bestimmungen

Aktionspaket zur Förderung der E-Mobilität:

Förderungs-Voraussetzung: Verwendung von 100 % Strom aus erneuerbaren Energieträgern und ein seitens der Importeure gewährter E-Mobilitätsbonus, Zahlen stellen Gesamtsumme dar:

  • E-PKW für Private: bis 4000 € (+Zuschuss Land Stmk.: 1000€!)/ Betriebe, Gebietskörpersch., Vereine: bis 3000 €
  • E-Zweiräder (Moped, Motorrad) für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine: 750 €
  • E-(Nutz-)Fahrzeuge für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine: bis 20.000€
  • E- Ladeinfrastruktur Private 200€(+Zuschuss Land Stmk.: 200€!)/ Betriebe, Gebietskörpersch., Vereine: bis 10.000 €

Stromspeicher und E-Mobilität auf dem Weg!

Der nötige Umstieg von klimaschädigendem Öl, Gas und Kohle auf erneuerbare heimische Sonne, Wind, Wasser und Holz zeigt erste Trends: Stromspeicher und E-Mobilität.

Erderwärmung und Klimawandel erfordern eine breite Energiewende, die uns Alle betrifft – aber wo beginnen?
2 Bereiche reagieren derzeit sehr dynamisch: Kleine und mittlere Batterie-Stromspeicher und die Änderung der Mobilität durch Elektroautos. Die Klima- und Energiemodellregion „Grünes Band Südsteiermark“, bestehend aus der Stadt Mureck (Träger der KEM), der Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark und der Gemeinde Murfeld, unterstützt mit ihren Maßnahmen sowohl diese Themen, als auch andere regional wichtige, wie z.B. regionale erneuerbare Energie-Versorgung, Klimaschutz, Neophytenmanagement, Solarthermie und Energieeffizienz im Gebäude-Neubau und –Sanierung, u.A.. Regionale KEM-Partnerunternehmen wie Hammer-Bau, Elektro Hohl, Nahwärme Lichendorf, Elektro Lafer, Genuss am Fluss Betriebe, Hofer Brunnenbau Wasser Heizung, Architekt Andreas Höfer, Südbau Hoch- und Tiefbau, Kerngast Reisen, und Franz Braunegger Installationen sind dafür kompetente Ansprechpartner vor Ort.

STROMSPEICHER: Sie gelten als Schlüsseltechnologie der Energiewende, sie können Bausteine zu einem Energiesystem verbinden und viel Neues ermöglichen. Auch die Lebenszykluskosten (Preis je nutzbarer Kilowattstunde über die Lebensdauer) liegen bei den Besten bereits unter dem Stromnetz-Preis (Studie 12/2016 mit 225 Produkten, DCTI, EuPD, Trend). Zusätzlich fördert das Land Steiermark max. 5 kWh mit je € 500,- pro kWh (Lithium-Ionen-Speicher). Regionale Einreichstelle im KEM-Büro: Energieagentur Weststeiermark, http://www.energie-agentur.at/landesfoerderung, Misselsdorf 154, 8480 Gosdorf, 03462 23 289. Und das eröffnet große Chancen durch Stromspeichernutzung:

  • Maximaler Eigenverbrauch des Photovoltaik-Stroms, statt Überschussstrom ins Netz zu verschenken
  • Unternehmen und Landwirte: Batteriestrom zu gewünschten Zeiten schafft flexiblere günstigere Produktion
  • Gemeindeobjekte vorbildhaft auf Ökostrom umstellen, eventuell mit E-Auto Nutzung im Verwaltungsbereich
  • Entlastung Stromnetze und Orts- und Landschaftsbild (keine weiteren Stromtrassen), Steigerung regionaler Versorgungssicherheit und Eigenversorgung, sowie regionaler Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung durch Umsetzungen und Information, Qualifizierung, Dienstleistungs- und Produktangeboten regionaler Unternehmen.

E-MOBILITÄT: Wir erleben derzeit so etwas wie eine elektrische Revolution der Mobilität: Merkliche Zunahme von E-Auto’s am Markt, neuen Mobilitäts-Modellen wie E-Carsharing, Reichweiten, Ladetechnologien und E-Tankstellen. Ladezeiten und Preise der E-Autos sinken dagegen langsam, auch dank Förderungen. Rahmenbedingungen wie NoVA- und KFZ-Steuer-Befreiung, …, geringer Wartungsbedarf (kein Motoröl und Getriebe, …) und im Vergleich kleine „Treibstoffkosten“ durch bis zu 3 mal höherer Effizienz des E-Auto’s, sparen Kosten. Erneuerbarer Strom für das E-Auto ist Bedingung einer Energiewende, weshalb auch die Kombination E-Auto- Photovoltaikanlage-Batteriespeicher höchst sinnvoll ist, ebenso wie die künftige Integration der Batterien ins Netz. Wir werden in Zukunft also wohl leiser, sauberer und billiger unterwegs sein und durch autonomes Fahren auch weniger im Stau stehen. Dafür gibt es noch viel zu tun, doch die Zahl von 10.000 angemeldeten rein elektrisch betriebenen Autos in Österreich wurde bereits überschritten und im Bereich Neuzulassungen sind wir sogar Europameister, mit 1,2 % hatten wir 2016 in der EU sogar den größten Anteil an batterie-elektrischen PKW‘s unter den Neuzulassungen vorzuweisen (Deutschland 0,3 %). Für diese Entwicklung sind neben Information auch hier Förderungen sehr wichtig:

Am 1.3.2017 hat das AKTIONSPAKET ZUR FÖRDERUNG DER E-MOBILITÄT des Bundes seine Förder-Pforten geöffnet. Besonderes Zuckerl für Private: Das Land Steiermark legt bei E-PKW 1000€ und Ladestellen 200€ „Anschlussförderung“ drauf. So ergeben sich unter bestimmten Voraussetzungen (100% erneuerbarer Strom, gewährter E-Mobilitätsbonus, maximal 30% der förderfähigen Kosten, …) durchaus interessante Beträge:

  • E-PKW: Für Private 4000€ + 1000€ Zuschuss Land Steiermark / Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine: bis 3000 €
  • E-Zweiräder (Moped, Motorrad): 750 € *** E-Transportrad: 500€ (nicht elektrisch: 400€), E-Fahrrad: 200€
  • Für Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine: E-Leichtfahrzeuge 1000€, E-Kleinbus und E-Nutzfahrzeuge bis 20.000€
  • E-Ladeinfrastruktur: Für Private (bei Kauf E-PKW) 200€ + 200€ Zuschuss Land Steiermark / Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine (öffentlich nicht diskriminierend zugänglich): bis 10.000 €
  • Details unter www.umweltfoerderung.at, www.klimaaktiv.at     

©Christian Luttenberger

Berichte 2014 - 2016

Das Grüne Band

Das GRÜNE BAND – Namensgeber der Klima-und Energiemodellregion Mureck - ist ein unersetzbares und in seiner Dimension einzigartiges Biotopverbundsystem in unserer Kulturlandschaft. Sein besonderer Wert liegt darin, dass es (noch) ein verwobenes und ganzheitlich funktionierendes Ökosystem verschiedenster Lebensräume ist. Da Lebensraumzerschneidung eine der Hauptursachen für das Artensterben und den Verlust der biologischen Vielfalt ist, muss der Verkleinerung und Isolation intakter Naturgebiete unbedingt entgegengewirkt werden. Und als "ökologisches Rückgrat" ist das GRÜNE BAND der ideale Anknüpfungspunkt für die (Wieder-)Vernetzung von Naturräumen. 2014 für den österreichischen Klimaschutzpreis nominiert.

 

EGW

Dr.in Irmtraud Pribas

Mobil +43 664 154 43 73 

Futterwand für Geist und Seele

Projekt - Beschreibung

Bewusstseinsbildung zu den Themen Klimaschutz, Klimawandelanpassung und Lebensmittelverschwendung ist ein wichtiger Grundstein unserer Aktivitäten. Als sichtbares Zeichen dieser Aktivitäten wurden mehrsprachige Infotafeln mit integrierter Vogelfutterstation – die Futterwand – gebaut, die regelmäßig mit Informationen zu den Themen Energie, Klima und Umwelt in 4 Sprachen bestückt wird. Privatpersonen aus der Klima-und Energiemodellregion fungieren als KlimaschutzbotschafterInnen. Die Futterwand befindet sich entlang vom Radweg R2, beim Eingang zum Klimaschutzgarten und ist ganzjährig zu besichtigen.

Klima- und Energiemodellregion Grünes Band Mureck
Misselsdorf 154, 8482 Gosdorf/Mureck

Mobil: +43 664 154 43 73
Web:www.energie-agentur.at

 

 

Naschecken in Mureck Eichfeld und Gosdorf

Drei neue Naschecken-Perlen am Grünen Band schmücken die neue Stadtgemeinde Mureck mit ihren Ortsteilen Eichfeld und Gosdorf. Mit diesen Naschecken, die jeweils eine Vielzahl von essbaren Beerensträuchern, wie z.B. Feigen, Aronia, Goji, usw.  beinhalten und die – gratis – gepflückt und gekostet werden können, werden Begegnungspunkte für die Bevölkerung der Fusionsgemeinde geschaffen. „Miteinander – Füreinander“- war das Motto der Aktion des „Projektfonds Steiermark. Wir halten zusammen. Gleichzeitig und darüber hinaus werden so auch imaginäre Brücken in den Klimaschutzgarten gebildet. Die Straücher und Bäume wurden von den MitarbeiterInnen des Klimaschutzgartens angelegt und werden auch von uns gepflegt.

Klima- und Energiemodellregion Grünes Band Mureck
Misselsdorf 154, 8482 Gosdorf/Mureck

Mobil: +43 664 154 43 73
Web:www.energie-agentur.at

 

 

 

Klimaschutzgarten

Auf einem  über 18.000m2 weitem Gartengelände – ein ehemaliger Maisacker - wird im Rahmen eines gemeinnützigen Beschäftigungsprojektes der Klimaschutzgarten in Gosdorf ( mit Unterstützung vom Arbeitsmarktservice Steiermark und vom Land Steiermark) angelegt. 32 Menschen, die vom AMS Mureck an das Projekt zugewiesen werden, finden befristete Arbeitsplätze in diesem Projekt und werden in unterschiedlichen Schwerpunkten im Klimaschutzgarten ausgebildet. Der Garten umfasst einen Staudengarten, Heil-Gewürz und Küchenkräuter Raritäten, einen über 200 Sorten umfassenden Rosengarten, einen Schattengarten, einen Parzellengarten, ein Lehmfeuchtbiotop und vieles mehr. In der kleinen Gärtnerei werden Pflanzen Raritäten und seltene Stauden selbst vermehrt. Die Ressourcenschonung hat oberste Priorität.

Film zum Klimaschutzgarten

Anmeldungen zu unseren Individuelle Gartenführungen, Schulprojekttagen, Ausstellungen und Vorträge:  

Ausblicke Haus
Misselsdorf 154, 8482 Gosdorf 

Mobil: +43 699 101 015 73
Web: www.energie-agentur.at