NEUE BUNDESFÖRDERUNGEN für Private, Unternehmen und Gemeinden

Auf Bundesebene gibt es sehr interessante neue Förderungen, wir dürfen Sie informieren:

 

NEUE BUNDESFÖRDERUNGEN für Private, Unternehmen und Gemeinden, siehe Link unten (Quelle: Newsletter netEB Mai 2018):

 

Neue Bundesförderungen

 

© Land Steiermark

Mit 29.05.2018 starteten die neuen Förderungsaktionen des Klima- und Energiefonds für:

  • Photovoltaik-Anlagen
  • Holzheizungen
  • Solaranlagen
  • Demoprojekte Solarhaus
  • Solare Großanlagen
  • Mustersanierung
  • Photovoltaik-Anlagen in der Land- und Forstwirtschaft
  • Greenstart (Entwicklung neuer Geschäftsmodelle)

Nähere Informationen » » » 

 

Bis zu 11.000 € für Sanierungsscheck für Private 2018 (Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus) + „Raus aus Öl“ – Bonus:

Befristete Förderungsaktion für ausschließlich natürliche Personen.

 

Was wird gefördert?

·        Gefördert werden thermische Sanierungen bestehender Gebäude, die zum Zeitpunkt der Antragstellung älter als 20 Jahre sind (Datum der Baubewilligung) sowie der Ersatz von fossilen Heizungssystemen.

·        Die Förderung für die thermische Sanierung beträgt je nach Sanierungsart zwischen 3.000 Euro und 6.000 Euro. Den „Raus aus Öl“ - Bonus in der Höhe von5.000 Euro erhält man für den Ersatz einer Ölheizung bzw. eines anderen fossilen Heizungssystems. Bei Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen kann darüber hinaus ein Zuschlag von max. 1.000 Euro in Anspruch genommen werden.

·        Insgesamt können max. 30% der förderungsfähigen Kosten gefördert werden.

·        Anträge können ab 18.06.2018 so lange gestellt werden, wie Budgetmittel vorhanden sind.

 https://www.umweltfoerderung.at/privatpersonen/sanierungsscheck-fuer-private-2018-ein-und-zweifamilienhaus/navigator/gebaeude-3/sanierungsscheck-fuer-private-2018-ein-und-zweifamilienhaus.html

Elektro-Mobilität noch immer gut gefördert!

Bund, Land Steiermark und Fahrzeug-Importeure ermöglichen – bis spätestens – Ende 2018 für Private Zuschüsse bis zu 5.400€ beim Kauf eines E-PKW’s mit Wallbox! Aber auch für Unternehmen, Gemeinden u. A. gibt es Förderungen vom E-Fahrrad bis zur Ladestation.

Es ist ganz im Sinne der Klima- und Energie-Modellregion Grünes Band Südsteiermark, möglichst viele dieser Unterstützungen in die Mitgliedsgemeinden Mureck, St. Veit i. d. Südsteiermark und Murfeld zu holen, um die Mobilität umweltfreundlicher, klimaschonender und energieeffizienter zu gestalten und Teil der sich anbahnenden elektrischen Revolution der Mobilität zu sein, die wir derzeit erleben:

e-via©EROM
e-via©EROM

Jahr für Jahr steigt die Vielfalt der E-Auto-Angebote am Markt, Ladetechnologien mit kürzeren Ladezeiten, Erhöhung der Reichweiten, neue E-Tankstellen und Mobilitäts-Modelle wie E-Carsharing, ... greifen um sich. Die Rahmenbedingungen wie NoVA- und KFZ-Steuer-Befreiung, geringer Wartungsbedarf (kein Motoröl und Getriebe, …) und im Vergleich niedrige „Treibstoffkosten“ durch die dreifach bessere Effizienz des E-Auto’s, helfen Kosten sparen. Erneuerbarer Strom für das E-Auto ist Bedingung einer Energiewende und auch für eine Förderung, weshalb die Kombination E-Auto, Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher höchst sinnvoll ist, ebenso wie die künftige Integration der Batterien ins Stromnetz. Wir werden in Zukunft leiser, sauberer und günstiger unterwegs sein.

Achtung, die formellen Vorgaben hinsichtlich des Ablaufs (Reihenfolge Registrierung, Anschaffung, Fördereinreichung) müssen bei der Einreichung strengstens eingehalten werden!

So ergeben sich unter bestimmten Voraussetzungen (100% erneuerbarer Strom, gewährter E-Mobilitätsbonus, maximal 30% der förderfähigen Kosten, …) durchaus interessante Beträge:

·  E-PKW: Für Private 4.000€ + 1.000€ Zuschuss Land Steiermark = 5.000€! / Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine: bis 3.000€

·  E-Zweiräder (Moped, Motorrad) für Private: 750 €

·  (E-) Fahrräder für Unternehmen, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen: 200€ E-Transportrad: 500€ (nicht E: 400€)

·  Für Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine: E-Leichtfahrzeuge 1.000€, E-Kleinbus und E-Nutzfahrzeuge bis 20.000€

·  E-Ladeinfrastruktur: Für Private 200€ und im Zuge Kauf/Leasing eines E-PKW‘s + 200€ Zuschuss Land Steiermark = 400€! Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine (öffentlich nicht diskriminierend zugänglich): bis 10.000 €

e-via©EROM

Also: Noch rasch ein E-Auto / E-Motorrad organisieren und live dabei sein am Donnerstag 11. Oktober 2018, wenn sich die „e-via - Die Elektrorallye 2018“ flüsternd dem Grünen Band Südsteiermark entlang durch die KEM Region schlängelt und in Mureck Halt macht!  www.e-via.info

 

KONTAKT, INFO & VERFASSER: KEM Grünes Band Südsteiermark, Modellregions-Manager ©DI Christian Luttenberger, Energieregion Oststeiermark GmbH, +43 (0)676 78400 86, christian.luttenberger@erom.at, www.erom.at, www.bit.ly/KEM_GBS, http://www.mureck.gv.at/klima-und-energiemodellregion-gruenes-band-suedsteiermark

Stromspeicher – Sinn oder Unsinn?

 

Erneuerbaren Energien gehört – gerade in der Stromerzeugung – die Zukunft. Auch im neuen österreichischen Regierungsprogramm 2018 wird als Ziel für 2030 eine 100%ige Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen angegeben. Die Zuwächse sollen vor allem durch Ausbau der Sonnen- (PV) und Windenergie, sowie der Kleinwasserkraft erfolgen. Hierbei stellt sich jedoch die Herausforderung, dass die Sonne nicht durchgehend scheint, der Wind mal stärker, mal schwächer bläst und auch der Wasserpegel von Flüssen nicht immer gleich hoch ist. Es kommt zu Schwankungen in der Stromproduktion, die auf die eine oder andere Art ausgeglichen werden müssen.

 

Die anfängliche Frage kann daher mit „Ja, Strom zu speichern macht Sinn!“ beantwortet werden. Auf diese provokante Aussage muss natürlich ein obligatorisches

Regionale steirische Studie:

Nach den Ergebnissen des internationalen Kooperationsprojekts „Auf dem Weg zur Stromspeicher-Vorreiterregion in LAG Thermenland-Wechselland (AT) und LAG Mittlere Altmark (DE)“ wurden in den letzten Jahren gerade in der Batterie-Speichertechnologie große Fortschritte sowohl auf technologischem Niveau, als auch in Bezug auf die Kosteneffizienz erzielt. So sind Speicher-Wirkungsgrade jenseits von 90% mittlerweile Standard und die Kosten haben sich in den letzten drei Jahren halbiert.

Für wen macht ein Batteriespeicher Sinn?

 

PV-Anlage

Stromspeicher

Förderung

200-250 €/kWp

500 €/kWh

Maximalbetrag

30% der Anschaffungskosten

45% der Anschaffungskosten

Genauere Informationen auf http://www.pvaustria.at/forderungen

Die Studie beschäftigte sich im Speziellen mit verschiedenen Anwendungsgebieten und stellte fest, dass Speicheranlagen derzeit allerdings nur in Verbindung mit einer eigenen PV-Anlage und genügend elektrischen Verbrauchern (z.B. Wärmepumpe, Schwimmbadtechnik, Elektroauto, etc.) für Private SINNVOLL ist. Für Landwirtschaften (z.B. Schweine- und Geflügelzucht) und Unternehmen mit guten Rahmenbedingungen (z.B. Tankstellen, Autohäuser oder Büros mit Abendbetrieb) und eigenen PV-Anlagen lohnt sich eine Anschaffung eines Speichers ebenfalls. Dies hauptsächlich dadurch, dass der selbst produzierte Strom nicht ins allgemeine Stromnetz eingespeist werden muss, sondern zwischengespeichert und dann selbst verbraucht wird, wenn er benötigt wird. Dadurch können Stromkosten gespart und das Klima entlastet werden. Ein Antrag auf Förderung entsprechend der nebenstehenden Box (Stand Förderung 2018) ist Anfang 2019 wieder möglich. Achtung: zum Einreichzeitpunkt muss die Anlagenplanung und Auswahl abgeschlossen sein.

 

Komplexe Rahmenbedingungen

Leider lässt sich für die ermittelten Anwendungsbereiche (Private, Landwirtschaft, Verwaltung und Unternehmen) keine pauschale Aussage zur Sinnhaftigkeit treffen, da spezifische Rahmenbedingungen wie vorhandene Verbraucher, Nutzungsgewohnheiten oder Einspeiseförderungen eine große Rolle spielen können. Hier sollten Experten die Situation vor Ort bewerten und auch die optimale Dimensionierung des Speichers berechnen, um das Kosten/Nutzen-Verhältnis zu optimieren.

 

Steirisches Stromspeicherteam

Im Zuge des erwähnten internationalen Kooperationsprojekts wurde von den Projektpartnern ein steirisches „Stromspeicherteam“ gegründet, das Stromspeicher-Interessierte unverbindlich unterstützt. Die Klima- und Energiemodellregion Grünes Band Südsteiermark ist in diesem Team in Person des Modellregions-Manager DI Christian Luttenberger vertreten, der Ihnen bei Interesse gerne weitere Informationen vermittelt. Sie erhalten einen Fragebogen zur Abschätzung Ihrer Anlage und nach der Auswertung eine kostenlose Vorortberatung.

 

KONTAKT, INFO & VERFASSER: KEM Grünes Band Südsteiermark, Modellregions-Manager ©DI Christian Luttenberger, Energieregion Oststeiermark GmbH, +43 (0)676 78400 86, christian.luttenberger@erom.at, www.erom.at, www.bit.ly/KEM_GBS, www.mureck.gv.at/klima-und-energiemodellregion-gruenes-band-suedsteiermark

Warmwasser durch Solaranlagen - Geld und Ressourcen sparen!

Die Warmwassererzeugung mit modernen Solaranlagen kann Kosten und Ressourcenverbrauch für Brennstoffe im Idealfall bis zu 100% reduzieren – die Sonne schickt keine Rechnung!

Und so nebenbei werden wertvolle Arbeitsplätze gesichert und geschaffen - im Jahr 2016 wurden 95 % der in Österreich installierten Solarwärmeanlagen auch in Österreich hergestellt, Solarwärme zählt zu den Sparten mit der höchsten Wertschöpfung im Land!

©AEE NOW
Solarwärme_Copyright _Austria Solar_A. Bankhamer

Weltweit zeichnet sich in den letzten Jahren eine Verlagerung des Solarwärmemarktes bei Warmwasseranlagen von Privathäusern hin zu kommerziell genutzten größeren Anlagen in Landwirtschaften, Unternehmen, Mehrfamilienhäusern, Tourismusbetrieben, Nahwärmenetzen und öffentlichen Gebäuden ab. Im Jahr 2016 wurden weltweit 37 solare Großanlagen über je 350 KW Wärmeleistung (je 500 m²) in Betrieb genommen.

©AEE NOW
Solarwärme einer Gärtnerei

Moderne Entwicklungen haben es jetzt aber auch möglich gemacht, das wirtschaftlich hoch spannende Einsatzfeld für Solarwärme in der Landwirtschaft wesentlich zu erweitern. Der erhöhte Wärmebedarf - z.B. bei der Aufzucht von Küken und Ferkeln, oder der Warmwasserbedarf beim Abfüllen von Obstsäften und eingelegtem Gemüse bieten ertragreiche Einsatzmöglichkeiten. Auch Gärtnereien interessieren sich zunehmend für diese kostenlose und ökologische Art der Wärmegewinnung.

Grund genug, dass sich die Klima- und Energiemodellregion Grünes Band Südsteiermark darum bemüht, die Nutzung dieser klimafreundlichen hochwertigen Technologie zu verstärken.

So fand bereits im Februar 2018 eine Info-Veranstaltung zum Thema „SOLARWÄRME IN DER LEBENSMITTELPRODUKTION“ in Mureck statt und wurden kostenlose Erstberatungen durch Ing. Andreas Reiter, AEE NOW, http://www.aee-now.at angeboten. In der KEM-Gemeinde St. Veit i. d. Südsteiermark wurde dieses Angebot bereits 3 mal genutzt – bei 2 landwirtschaftlichen Unternehmen und einem öffentlichen Gebäude!

Aber auch für Private und kleine Anlagen gibt es sehr attraktive Förderungen!
Einen Überblick dazu bieten die Förderstellen unter http://www.wohnbau.steiermark.at/cms/beitrag/12600568/113383975/ (http://www.wohnbau.steiermark.at/ à Ökoförderungen à Solarthermie) und www.umweltfoerderung.at auf Bundesebene.

Für Info’s, Registrierung und Einreichung der steirischen Ökoförderungen ist KEM Partner Energieagentur Weststeiermark im KEM-Büro im Au(s)blicke Haus in Misselsdorf 154, 8480 Gosdorf, 03462 23 289, http://www.energie-agentur.at/landesfoerderung, für Sie verfügbar!

 

KONTAKT, INFO & VERFASSER: KEM Grünes Band Südsteiermark, Modellregions-Manager ©DI Christian Luttenberger, Energieregion Oststeiermark GmbH, +43 (0)676 78400 86, christian.luttenberger@erom.at, www.erom.at, www.bit.ly/KEM_GBS, http://www.mureck.gv.at/klima-und-energiemodellregion-gruenes-band-suedsteiermark

QUELLEN: http://www.solarwaerme.at, AEE NOW, http://www.aee-now.at, Eigene

Merkliche Zunahme von E-Auto’s am Markt

Merkliche Zunahme von E-Auto’s am Markt, neuen Mobilitäts-Modellen wie E-Carsharing, von Reichweiten, Ladetechnologien und E-Tankstellen. Ladezeiten und Preise der E-Autos sinken dagegen langsam, auch dank Förderungen. Rahmenbedingungen wie NoVA- und KFZ-Steuer-Befreiung, …, geringer Wartungsbedarf (kein Motoröl und Getriebe, …) und im Vergleich kleine „Treibstoffkosten“ durch bis zu 3 mal höherer Effizienz des E-Auto’s, sparen Kosten. Erneuerbarer Strom für das E-Auto ist Bedingung einer Energiewende, weshalb auch die Kombination E-Auto- Photovoltaikanlage-Batteriespeicher höchst sinnvoll ist, ebenso wie die künftige Integration der Batterien ins Netz. Wir werden in Zukunft also wohl leiser, sauberer und billiger unterwegs sein und durch autonomes Fahren auch weniger im Stau stehen. Dafür gibt es noch viel zu tun, doch die Zahl von 10.000 angemeldeten rein elektrisch betriebenen Autos in Österreich wurde bereits überschritten und im Bereich Neuzulassungen sind wir sogar Europameister, mit 1,2 % hatten wir 2016 in der EU sogar den größten Anteil an batterie-elektrischen PKW‘s unter den Neuzulassungen vorzuweisen (Deutschland 0,3 %).

Sämtliche Details zu allen Förderungen findet man unter www.umweltfoerderung.at. Ein übersichtliches Menü, das zwischen Betrieben, Gemeinden und Privatpersonen unterscheidet, führt nach Auswahl zu den Fördermöglichkeiten.

Sehr wichtig ist, die formellen Vorgaben hinsichtlich des Ablaufs der Einreichung der Förderung einzuhalten! Es muss eindringlich darauf hingewiesen werden, die unterschiedlichen Anleitungen genauestens zu lesen und einzuhalten! Das betrifft z.B. den Punkt, dass bei manchen Förderungen zuerst eine Registrierung, dann die Anschaffung und dann erst die eigentliche Fördereinreichung fristgerecht zu erfolgen hat und bei anderen wiederum ist es umgekehrt – zuerst Kauf und in einem vorgegebenen Zeitraum muss danach eingereicht werden.

Die Unterstützung setzt sich zusammen aus einem „E-Mobilitätsbonus“ der Fahrzeugimporteure, der beim Ankauf des Fahrzeugs gewährt wird und unabhängig von etwaigen zusätzlichen Nachlässen ist - und wenn diese Voraussetzung erfüllt ist – auch der eigentlichen E-Mobilitätsförderung des Bundes aus Mitteln des BMLFUW und bmvit, die im Falle von Privatpersonen für E-PKW’s mit Ladestellen durch das Land Steiermark erhöht wird:

So ergeben sich unter bestimmten Voraussetzungen (100% erneuerbarer Strom, gewährter E-Mobilitätsbonus, maximal 30% der förderfähigen Kosten, …) durchaus interessante Beträge:

  • E-PKW: Für Private 4.000€ + 1.000€ Zuschuss Land Steiermark = 5.000€! / Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine: bis 3.000€

  • E-Zweiräder (Moped, Motorrad) für Private: 750 €

  • (E-) Fahrräder für Unternehmen, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen: E-Transportrad: 500€ (nicht elektrisch: 400€), E-Fahrrad: 200€

  • Für Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine: E-Leichtfahrzeuge 1.000€, E-Kleinbus und E-Nutzfahrzeuge bis 20.000€

  • E-Ladeinfrastruktur: Für Private 200€ und im Zuge Kauf/Leasing eines E-PKW‘s + 200€ Zuschuss Land Steiermark = 400€!
    Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine (öffentlich nicht diskriminierend zugänglich): bis 10.000 €

©Christian Luttenberger

 

 

Info zum Thema und Kontakt zur KEM Grünes Band Südsteiermark:

Modellregions-Manager DI Christian Luttenberger / Energieregion Oststeiermark GmbH / christian.luttenberger@erom.at / +43 676 7840086 / www.EROM.at

 

     

© RMO

Das „Grüne Band Südsteiermark“ ist eine von derzeit 91 „Klima- und Energie-Modellregionen“ (KEM) in Österreich - www.klimaundenergiemodellregionen.at - die sich saubere Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie aus der Region zum Ziel gesetzt haben, statt weiterhin von teuren Erdöl- und Gasimporten abhängig zu sein. Die langfristige Vision der KEM’s ist der 100 % Ausstieg aus fossiler Energie. 

Die KEM „Grünes Band Südsteiermark“ besteht aus der Stadt Mureck (Träger der KEM), der Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark und der Gemeinde Murfeld. 2017 bis 2019 werden hier vielfältige Maßnahmen zur Erneuerbaren Energie, Energieeffizienz und zum Klimaschutz durch eine breite Kooperation von PartnerInnen durchgeführt (siehe Infobox). Breite Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie die Einbindung der Bevölkerung sind ebenso zentrale Bausteine der Arbeit.

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Kooperations-PartnerInnen:

·  Stadtgemeinde Mureck (Träger), Bgm. Anton Vukan
·  Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark, Bgm. Gerhard Rohrer
·  Gemeinde Murfeld, Bgm. Ing. Werner Grassl Bakk. techn.
·  Energieagentur Weststeiermark, Dr. Irmtraud Pribas, Gerald Brandstätter
·  Energieregion Oststeiermark, DI Christian Luttenberger
·  Regionale Unternehmen: Hammer-Bau; Elektro Hohl;  Nahwärme Lichendorf;  Elektro Lafer; Genuss am Fluss; Hofer Brunnenbau Wasser Heizung; Architekt  Andreas Höfer; Südbau Hoch- und Tiefbau; Kerngast Reisen; Franz Braunegger Installationen

Kontakt und Information:
Modellregions-Manager DI Christian Luttenberger,
Energieregion
Oststeiermark,
Mobil: +43 (0)676 78400 86, christian.luttenberger@erom.at

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Bereits 2014 bis 2016 hat die KEM unter dem Namen „Grünes Band Mureck“ unter der Trägerschaft der Energieagentur Weststeiermark erfolgreich in diesem Programm des österreichischen Klima- und Energiefonds gearbeitet. Der Name „Grünes Band“ leitet sich dabei von der europäischen Naturschutzinitiative „European Green Belt“ (Grünes Band Europa) ab. Der ehemalige „eiserne Vorhang“ wurde zu einer unersetzbaren Lebensader, einem Biotopverbundsystem, das 24 Staaten über 12.500 km von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer verbindet. Die 3 Gemeinden der KEM „Grünes Band Südsteiermark“ liegen an diesem Grünen Band und damit in einem einzigartigen Lebensraum europäischer Flora und Fauna.

 

Die KEM „Grünes Band Südsteiermark“ arbeitet bis Ende 2019 an der Umsetzung von Maßnahmen in folgenden Themenbereichen:

  • Infoschwerpunkte zu Photovoltaik, Solarthermie, Neubau und Sanierung von privaten Gebäuden
  • Optimierung regionaler Mobilität und Öffentlichkeitsarbeit zu allen Aktivitäten
  • Regionale Lebensmittelproduktion und klimagerechtes Gärtnern im Klimawandel
  • Naschecken als Kulinarik-und Klima-Treffpunkte und Neophyten-Management
  • VolksschülerInnen bearbeiten das Thema Klimaschutz im Klimaschutzgarten
  • Perlen am Grünen Band Südsteiermark – Aufbau eines sanften Tourismus
  • Unterstützung der Sanierung öffentlicher Gebäude, von Solarthermie Nutzungen im größeren Anlagenbereich und bei der Umstellung von Straßenbeleuchtung auf   LED
  • Auch die Nutzung von Förderungen soll einen Infoschwerpunkt darstellen, daher ein erster kurzer Auszug aus aktuellen Energie-Förderungen:

 

Ökoförderungen Land Steiermark für erneuerbare Energien 2017:

2 stufiges Verfahren - Schritt 1 ist die Registrierung VOR (!) Lieferung und Montage der Anlage!

  • Photovoltaikanlagen: freistehend/Aufdach 270 € pro kWp / gebäudeintegriert 370 € pro kWp / mit Stromspeicher max. 5 kWp / ohne max. 3 kWp  /  Stromspeicher - nur wenn 2 kWp PV-Anlage vorhanden: max. 5 kWh mit 500 € / kWh (Lithium-Ionen) bzw. max. 7,5 kWh mit 200 € / kWh (Blei)
  • Thermische Solaranlagen: 150 € pro m² bis max. 10 m², darüber 100 € pro m².
  • Weitere Förderungen zu : Lastmanagementsysteme, Holzheizungen, Wärmepumpen, Direktförderung „Heizungsoptimierung – Biomasse/Wärmepumpe“

Details, Voraussetzungen, Info, mögliche Registrierungs- und Einreichstelle:

Energieagentur Weststeiermark,
Tel.: 03462 23 289
Misselsdorf 154, 8480 Gosdorf,
Web: http://www.energie-agentur.at/landesfoerderung,

 

Start neuer Förderungsaktionen in der Umweltförderung Österreich: http://www.umweltfoerderung.at/

Sanierungsoffensive 2017:  thermisch hochwertige, umfassende Sanierungen von privaten Häusern, Wohnungen und Betriebsgebäuden, bis zu 30% der förderungsfähigen Kosten

  •  NEU ab April für Betriebsgebäude: Pauschale Förderung für Einzelmaßnahmen nach Umsetzung

Förderung Erneuerbarer Energieträger für Private

  • Holzheizungen (bis zu 2000 €) und Solaranlagen (Pauschalbetrag 700 €)
  • Neue netzparallele Photovoltaikanlagen: max. 5 kWp gefördert, freistehende Anlage/Aufdachanlage 275 Euro/kWp bzw. gebäudeintegrierte Anlage 375 Euro/kWp (Gemeinschaftsanlagen u. Land- u. ForstwirtInnen: besondere Bestimmungen

Aktionspaket zur Förderung der E-Mobilität:

Förderungs-Voraussetzung: Verwendung von 100 % Strom aus erneuerbaren Energieträgern und ein seitens der Importeure gewährter E-Mobilitätsbonus, Zahlen stellen Gesamtsumme dar:

  • E-PKW für Private: bis 4000 € (+Zuschuss Land Stmk.: 1000€!)/ Betriebe, Gebietskörpersch., Vereine: bis 3000 €
  • E-Zweiräder (Moped, Motorrad) für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine: 750 €
  • E-(Nutz-)Fahrzeuge für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine: bis 20.000€
  • E- Ladeinfrastruktur Private 200€(+Zuschuss Land Stmk.: 200€!)/ Betriebe, Gebietskörpersch., Vereine: bis 10.000 €

Stromspeicher und E-Mobilität auf dem Weg!

Der nötige Umstieg von klimaschädigendem Öl, Gas und Kohle auf erneuerbare heimische Sonne, Wind, Wasser und Holz zeigt erste Trends: Stromspeicher und E-Mobilität.

Erderwärmung und Klimawandel erfordern eine breite Energiewende, die uns Alle betrifft – aber wo beginnen?
2 Bereiche reagieren derzeit sehr dynamisch: Kleine und mittlere Batterie-Stromspeicher und die Änderung der Mobilität durch Elektroautos. Die Klima- und Energiemodellregion „Grünes Band Südsteiermark“, bestehend aus der Stadt Mureck (Träger der KEM), der Marktgemeinde St. Veit in der Südsteiermark und der Gemeinde Murfeld, unterstützt mit ihren Maßnahmen sowohl diese Themen, als auch andere regional wichtige, wie z.B. regionale erneuerbare Energie-Versorgung, Klimaschutz, Neophytenmanagement, Solarthermie und Energieeffizienz im Gebäude-Neubau und –Sanierung, u.A.. Regionale KEM-Partnerunternehmen wie Hammer-Bau, Elektro Hohl, Nahwärme Lichendorf, Elektro Lafer, Genuss am Fluss Betriebe, Hofer Brunnenbau Wasser Heizung, Architekt Andreas Höfer, Südbau Hoch- und Tiefbau, Kerngast Reisen, und Franz Braunegger Installationen sind dafür kompetente Ansprechpartner vor Ort.

STROMSPEICHER: Sie gelten als Schlüsseltechnologie der Energiewende, sie können Bausteine zu einem Energiesystem verbinden und viel Neues ermöglichen. Auch die Lebenszykluskosten (Preis je nutzbarer Kilowattstunde über die Lebensdauer) liegen bei den Besten bereits unter dem Stromnetz-Preis (Studie 12/2016 mit 225 Produkten, DCTI, EuPD, Trend). Zusätzlich fördert das Land Steiermark max. 5 kWh mit je € 500,- pro kWh (Lithium-Ionen-Speicher). Regionale Einreichstelle im KEM-Büro: Energieagentur Weststeiermark, http://www.energie-agentur.at/landesfoerderung, Misselsdorf 154, 8480 Gosdorf, 03462 23 289. Und das eröffnet große Chancen durch Stromspeichernutzung:

  • Maximaler Eigenverbrauch des Photovoltaik-Stroms, statt Überschussstrom ins Netz zu verschenken
  • Unternehmen und Landwirte: Batteriestrom zu gewünschten Zeiten schafft flexiblere günstigere Produktion
  • Gemeindeobjekte vorbildhaft auf Ökostrom umstellen, eventuell mit E-Auto Nutzung im Verwaltungsbereich
  • Entlastung Stromnetze und Orts- und Landschaftsbild (keine weiteren Stromtrassen), Steigerung regionaler Versorgungssicherheit und Eigenversorgung, sowie regionaler Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung durch Umsetzungen und Information, Qualifizierung, Dienstleistungs- und Produktangeboten regionaler Unternehmen.

E-MOBILITÄT: Wir erleben derzeit so etwas wie eine elektrische Revolution der Mobilität: Merkliche Zunahme von E-Auto’s am Markt, neuen Mobilitäts-Modellen wie E-Carsharing, Reichweiten, Ladetechnologien und E-Tankstellen. Ladezeiten und Preise der E-Autos sinken dagegen langsam, auch dank Förderungen. Rahmenbedingungen wie NoVA- und KFZ-Steuer-Befreiung, …, geringer Wartungsbedarf (kein Motoröl und Getriebe, …) und im Vergleich kleine „Treibstoffkosten“ durch bis zu 3 mal höherer Effizienz des E-Auto’s, sparen Kosten. Erneuerbarer Strom für das E-Auto ist Bedingung einer Energiewende, weshalb auch die Kombination E-Auto- Photovoltaikanlage-Batteriespeicher höchst sinnvoll ist, ebenso wie die künftige Integration der Batterien ins Netz. Wir werden in Zukunft also wohl leiser, sauberer und billiger unterwegs sein und durch autonomes Fahren auch weniger im Stau stehen. Dafür gibt es noch viel zu tun, doch die Zahl von 10.000 angemeldeten rein elektrisch betriebenen Autos in Österreich wurde bereits überschritten und im Bereich Neuzulassungen sind wir sogar Europameister, mit 1,2 % hatten wir 2016 in der EU sogar den größten Anteil an batterie-elektrischen PKW‘s unter den Neuzulassungen vorzuweisen (Deutschland 0,3 %). Für diese Entwicklung sind neben Information auch hier Förderungen sehr wichtig:

Am 1.3.2017 hat das AKTIONSPAKET ZUR FÖRDERUNG DER E-MOBILITÄT des Bundes seine Förder-Pforten geöffnet. Besonderes Zuckerl für Private: Das Land Steiermark legt bei E-PKW 1000€ und Ladestellen 200€ „Anschlussförderung“ drauf. So ergeben sich unter bestimmten Voraussetzungen (100% erneuerbarer Strom, gewährter E-Mobilitätsbonus, maximal 30% der förderfähigen Kosten, …) durchaus interessante Beträge:

  • E-PKW: Für Private 4000€ + 1000€ Zuschuss Land Steiermark / Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine: bis 3000 €
  • E-Zweiräder (Moped, Motorrad): 750 € *** E-Transportrad: 500€ (nicht elektrisch: 400€), E-Fahrrad: 200€
  • Für Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine: E-Leichtfahrzeuge 1000€, E-Kleinbus und E-Nutzfahrzeuge bis 20.000€
  • E-Ladeinfrastruktur: Für Private (bei Kauf E-PKW) 200€ + 200€ Zuschuss Land Steiermark / Betriebe, Gebietskörperschaften, Vereine (öffentlich nicht diskriminierend zugänglich): bis 10.000 €
  • Details unter www.umweltfoerderung.at, www.klimaaktiv.at     

©Christian Luttenberger

Berichte 2014 - 2016

Das Grüne Band

Das GRÜNE BAND – Namensgeber der Klima-und Energiemodellregion Mureck - ist ein unersetzbares und in seiner Dimension einzigartiges Biotopverbundsystem in unserer Kulturlandschaft. Sein besonderer Wert liegt darin, dass es (noch) ein verwobenes und ganzheitlich funktionierendes Ökosystem verschiedenster Lebensräume ist. Da Lebensraumzerschneidung eine der Hauptursachen für das Artensterben und den Verlust der biologischen Vielfalt ist, muss der Verkleinerung und Isolation intakter Naturgebiete unbedingt entgegengewirkt werden. Und als "ökologisches Rückgrat" ist das GRÜNE BAND der ideale Anknüpfungspunkt für die (Wieder-)Vernetzung von Naturräumen. 2014 für den österreichischen Klimaschutzpreis nominiert.

 

EGW
Dr.in Irmtraud Pribas
Mobil +43 664 154 43 73 

Futterwand für Geist und Seele

Projekt - Beschreibung

Bewusstseinsbildung zu den Themen Klimaschutz, Klimawandelanpassung und Lebensmittelverschwendung ist ein wichtiger Grundstein unserer Aktivitäten. Als sichtbares Zeichen dieser Aktivitäten wurden mehrsprachige Infotafeln mit integrierter Vogelfutterstation – die Futterwand – gebaut, die regelmäßig mit Informationen zu den Themen Energie, Klima und Umwelt in 4 Sprachen bestückt wird. Privatpersonen aus der Klima-und Energiemodellregion fungieren als KlimaschutzbotschafterInnen. Die Futterwand befindet sich entlang vom Radweg R2, beim Eingang zum Klimaschutzgarten und ist ganzjährig zu besichtigen.

Klima- und Energiemodellregion Grünes Band Mureck
Misselsdorf 154, 8480 Mureck

Mobil: +43 664 154 43 73
Web:www.energie-agentur.at

 

 

Naschecken in Mureck Eichfeld und Gosdorf

Drei neue Naschecken-Perlen am Grünen Band schmücken die neue Stadtgemeinde Mureck mit ihren Ortsteilen Eichfeld und Gosdorf. Mit diesen Naschecken, die jeweils eine Vielzahl von essbaren Beerensträuchern, wie z.B. Feigen, Aronia, Goji, usw.  beinhalten und die – gratis – gepflückt und gekostet werden können, werden Begegnungspunkte für die Bevölkerung der Fusionsgemeinde geschaffen. „Miteinander – Füreinander“- war das Motto der Aktion des „Projektfonds Steiermark. Wir halten zusammen. Gleichzeitig und darüber hinaus werden so auch imaginäre Brücken in den Klimaschutzgarten gebildet. Die Straücher und Bäume wurden von den MitarbeiterInnen des Klimaschutzgartens angelegt und werden auch von uns gepflegt.

Klima- und Energiemodellregion Grünes Band Mureck
Misselsdorf 154, 8480 Mureck

Mobil: +43 664 154 43 73
Web:www.energie-agentur.at

 

 

 

Klimaschutzgarten

Auf einem  über 18.000m2 weitem Gartengelände – ein ehemaliger Maisacker - wird im Rahmen eines gemeinnützigen Beschäftigungsprojektes der Klimaschutzgarten in Gosdorf ( mit Unterstützung vom Arbeitsmarktservice Steiermark und vom Land Steiermark) angelegt. 32 Menschen, die vom AMS Mureck an das Projekt zugewiesen werden, finden befristete Arbeitsplätze in diesem Projekt und werden in unterschiedlichen Schwerpunkten im Klimaschutzgarten ausgebildet. Der Garten umfasst einen Staudengarten, Heil-Gewürz und Küchenkräuter Raritäten, einen über 200 Sorten umfassenden Rosengarten, einen Schattengarten, einen Parzellengarten, ein Lehmfeuchtbiotop und vieles mehr. In der kleinen Gärtnerei werden Pflanzen Raritäten und seltene Stauden selbst vermehrt. Die Ressourcenschonung hat oberste Priorität.

Film zum Klimaschutzgarten

Anmeldungen zu unseren Individuelle Gartenführungen, Schulprojekttagen, Ausstellungen und Vorträge:  

Ausblicke Haus
Misselsdorf 154, 8480 Mureck

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