Förderungen von Bund und Land sind wieder abrufbar

(Stand 19.01.2022)

Das Land Steiermark und der Bund haben ihre Förderprogramme für den Umstieg auf erneuerbare Energien veröffentlicht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Sauberes Heizen“ wird für ALLE ÖsterreicherInnen und Österreicher möglich!

 

Was wird gefördert?

·         Für die Umstellung von Öl, Gas, Kohle-Allesbrenner oder Strom auf ein klimafreundliches Heizsystem gibt es vom Bund max. € 7.500 („Raus-aus-Öl und Gas“) und vom Land Stmk. max. € 2.600.

Für einkommensschwache Haushalte wird (je nach Einkommenssituation) die Förderung beim Heizungstausch mit 75 oder 100 % gestaffelt.

·         Thermische Solaranlagen werden vom Bund mit max. € 700 und vom Land Stmk. mit max. € 150/m² gefördert.

·         Ebenso gefördert wird die Errichtung von Photovoltaikanlagen, € 250/kWp werden vom Bund zur Verfügung gestellt.

·         Eine attraktive Fördermöglichkeit besteht für die thermische Sanierung: € 2.000 bis max. € 9.000 pro Antrag fördert der Bund im Rahmen der Sanierungsoffensive. Vom Land gibt es zusätzlich einen Direktzuschuss oder einen Annuitätenzuschuss.

 

Die Landesförderungen sind mit den Bundesförderungen (z.B. „Raus-aus-Öl und Gas“) kombinierbar. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Lokalen Energieagentur – LEA GmbH unter der Telefonnummer 03152/8575-500 bzw. office@lea.at.

 

Warmwasser durch Solaranlagen - Geld und Ressourcen sparen!

Die Warmwassererzeugung mit modernen Solaranlagen kann Kosten und Ressourcenverbrauch für Brennstoffe im Idealfall bis zu 100% reduzieren – die Sonne schickt keine Rechnung!

Und so nebenbei werden wertvolle Arbeitsplätze gesichert und geschaffen - im Jahr 2016 wurden 95 % der in Österreich installierten Solarwärmeanlagen auch in Österreich hergestellt, Solarwärme zählt zu den Sparten mit der höchsten Wertschöpfung im Land!

©AEE NOW
Solarwärme_Copyright _Austria Solar_A. Bankhamer

Weltweit zeichnet sich in den letzten Jahren eine Verlagerung des Solarwärmemarktes bei Warmwasseranlagen von Privathäusern hin zu kommerziell genutzten größeren Anlagen in Landwirtschaften, Unternehmen, Mehrfamilienhäusern, Tourismusbetrieben, Nahwärmenetzen und öffentlichen Gebäuden ab. Im Jahr 2016 wurden weltweit 37 solare Großanlagen über je 350 KW Wärmeleistung (je 500 m²) in Betrieb genommen.

©AEE NOW
Solarwärme einer Gärtnerei

Moderne Entwicklungen haben es jetzt aber auch möglich gemacht, das wirtschaftlich hoch spannende Einsatzfeld für Solarwärme in der Landwirtschaft wesentlich zu erweitern. Der erhöhte Wärmebedarf - z.B. bei der Aufzucht von Küken und Ferkeln, oder der Warmwasserbedarf beim Abfüllen von Obstsäften und eingelegtem Gemüse bieten ertragreiche Einsatzmöglichkeiten. Auch Gärtnereien interessieren sich zunehmend für diese kostenlose und ökologische Art der Wärmegewinnung.

Grund genug, dass sich die Klima- und Energiemodellregion Grünes Band Südsteiermark darum bemüht, die Nutzung dieser klimafreundlichen hochwertigen Technologie zu verstärken.

So fand bereits im Februar 2018 eine Info-Veranstaltung zum Thema „SOLARWÄRME IN DER LEBENSMITTELPRODUKTION“ in Mureck statt und wurden kostenlose Erstberatungen durch Ing. Andreas Reiter, AEE NOW, http://www.aee-now.at angeboten. In der KEM-Gemeinde St. Veit i. d. Südsteiermark wurde dieses Angebot bereits 3 mal genutzt – bei 2 landwirtschaftlichen Unternehmen und einem öffentlichen Gebäude!

Aber auch für Private und kleine Anlagen gibt es sehr attraktive Förderungen!
Einen Überblick dazu bieten die Förderstellen unter http://www.wohnbau.steiermark.at/cms/beitrag/12600568/113383975/ (http://www.wohnbau.steiermark.at/ à Ökoförderungen à Solarthermie) und www.umweltfoerderung.at auf Bundesebene.

Für Info’s, Registrierung und Einreichung der steirischen Ökoförderungen ist KEM Partner Energieagentur Weststeiermark im KEM-Büro im Au(s)blicke Haus in Misselsdorf 154, 8480 Gosdorf, 03462 23 289, http://www.energie-agentur.at/landesfoerderung, für Sie verfügbar!

 

KONTAKT, INFO & VERFASSER: KEM Grünes Band Südsteiermark, Modellregions-Manager ©DI Christian Luttenberger, Energieregion Oststeiermark GmbH, +43 (0)676 78400 86, christian.luttenberger@erom.at, www.erom.at, www.bit.ly/KEM_GBS, http://www.mureck.gv.at/klima-und-energiemodellregion-gruenes-band-suedsteiermark

QUELLEN: http://www.solarwaerme.at, AEE NOW, http://www.aee-now.at, Eigene

Berichte 2014 - 2016

Futterwand für Geist und Seele

Projekt - Beschreibung

Bewusstseinsbildung zu den Themen Klimaschutz, Klimawandelanpassung und Lebensmittelverschwendung ist ein wichtiger Grundstein unserer Aktivitäten. Als sichtbares Zeichen dieser Aktivitäten wurden mehrsprachige Infotafeln mit integrierter Vogelfutterstation – die Futterwand – gebaut, die regelmäßig mit Informationen zu den Themen Energie, Klima und Umwelt in 4 Sprachen bestückt wird. Privatpersonen aus der Klima-und Energiemodellregion fungieren als KlimaschutzbotschafterInnen. Die Futterwand befindet sich entlang vom Radweg R2, beim Eingang zum Klimaschutzgarten und ist ganzjährig zu besichtigen.

Klima- und Energiemodellregion Grünes Band Mureck
Misselsdorf 154, 8480 Mureck

Mobil: +43 664 154 43 73
Web:www.energie-agentur.at

 

 

Naschecken in Mureck Eichfeld und Gosdorf

Drei neue Naschecken-Perlen am Grünen Band schmücken die neue Stadtgemeinde Mureck mit ihren Ortsteilen Eichfeld und Gosdorf. Mit diesen Naschecken, die jeweils eine Vielzahl von essbaren Beerensträuchern, wie z.B. Feigen, Aronia, Goji, usw.  beinhalten und die – gratis – gepflückt und gekostet werden können, werden Begegnungspunkte für die Bevölkerung der Fusionsgemeinde geschaffen. „Miteinander – Füreinander“- war das Motto der Aktion des „Projektfonds Steiermark. Wir halten zusammen. Gleichzeitig und darüber hinaus werden so auch imaginäre Brücken in den Klimaschutzgarten gebildet. Die Straücher und Bäume wurden von den MitarbeiterInnen des Klimaschutzgartens angelegt und werden auch von uns gepflegt.

Klima- und Energiemodellregion Grünes Band Mureck
Misselsdorf 154, 8480 Mureck

Mobil: +43 664 154 43 73
Web:www.energie-agentur.at

 

 

 

Klimaschutzgarten

Auf einem  über 18.000m2 weitem Gartengelände – ein ehemaliger Maisacker - wird im Rahmen eines gemeinnützigen Beschäftigungsprojektes der Klimaschutzgarten in Gosdorf ( mit Unterstützung vom Arbeitsmarktservice Steiermark und vom Land Steiermark) angelegt. 32 Menschen, die vom AMS Mureck an das Projekt zugewiesen werden, finden befristete Arbeitsplätze in diesem Projekt und werden in unterschiedlichen Schwerpunkten im Klimaschutzgarten ausgebildet. Der Garten umfasst einen Staudengarten, Heil-Gewürz und Küchenkräuter Raritäten, einen über 200 Sorten umfassenden Rosengarten, einen Schattengarten, einen Parzellengarten, ein Lehmfeuchtbiotop und vieles mehr. In der kleinen Gärtnerei werden Pflanzen Raritäten und seltene Stauden selbst vermehrt. Die Ressourcenschonung hat oberste Priorität.

Film zum Klimaschutzgarten

Anmeldungen zu unseren Individuelle Gartenführungen, Schulprojekttagen, Ausstellungen und Vorträge:  

Ausblicke Haus
Misselsdorf 154, 8480 Mureck

Mobil: +43 699 101 015 73
Web: www.energie-agentur.at